Zauberhafte Ruine

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Diese Fotostrecke zeigt Aufnahmen von der Klosterruine Disibodenberg, die zwischen den Orten Staudernheim und Odernheim liegt.

Dort lebte unter anderen die heilige Hildegard von Bingen. Das Gelände kann besichtigt werden und in einer kleinen Kapelle können Andachten gehalten werden. Besonders schön ist der Ausblick von der Ruine aus.

Am Fuß des Berges findet sich außerdem ein Museum, in dem wertvolle Fundstücke aus dem Kloster ausgestellt werden.

Ich kann einen Besuch sehr empfehlen!

Veröffentlicht unter Bilder | Verschlagwortet mit , , , | 6 Kommentare

Wo fängt der Himmel an?

Mal eben schnell: ein hübsches Graffiti, das ich gestern in Mainz am Rheinufer entdeckt hab. Kennt ihr noch?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Falls nicht, das sind Piggeldy und Frederick. Die beiden Schweine treten seit den 70er Jahren regelmäßig in der Kindersendung Sandmännchen auf.

Hier gibt es übrigens das YouTube-Video zum Graffiti. Wer die Schweinchen noch nicht kennt, sollte sich das unbedingt ansehen. Einfach charmant, irgendwie :)

Veröffentlicht unter witzig. | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Bitte, bitte lass mich bei dir wohnen!

Suchst du noch, oder wohnst du schon? In Darmstadt sind gerade unzählige Studien-Anfänger auf der Suche nach einer Bleibe. Viele von ihnen werden vergeblich suchen, denn in Darmstadt gibt es für Studenten viel zu wenig bezahlbaren Wohnraum. Dementsprechend schwierig war es, sich für meine WG für gleich zwei neue Mitbewohner zu entscheiden. Die Bewerber versuchten mich mit Fotos, Bestechungs-Geschenken und Flehen zu überzeugen.

An einem Freitag stellte ich meine Suchanzeige online. Vier Tage später hatte ich etwa 50 Anfragen im Postfach. Hilfe!

Also erstmal grob sortieren. Gleich raus waren Bewerber, die nur ganz kurz schrieben oder vergessen hatten meinen Namen in die Begrüßung einzusetzen. Kopieren ist legitim, aber man sollte vielleicht doch zusehen, dass man eine Mirca nicht mit “Hallo Stefan” begrüßt :)

Dann lud ich die 15 sympathischsten Leute zum Besichtigen ein. Großzügig plante ich immer mindestens eine Stunde Abstand zwischen den Terminen ein. Es sollte genug Zeit für ein Gespräch bleiben und mir war noch sehr gruselig ein Besichtigungs-Termin in Erinnerung, bei dem ich vor einem Jahr auf eine Party kam. Ansage: “Wer am längsten bleibt, darf einziehen!”

Dann ging es los. Die erste Kandidatin fragte mich erstmal nach zehntausend Vertrags-Details. Ich dachte: “Mensch, versuch doch erstmal mich kennen zu lernen, schließlich willst du mit mir zusammenwohnen und nicht mit dem Vertrag!”

Der nächste Bewerber drückte mir sofort ein Geschenk in die Hand. Eine hübsche Tasse aus Tübingen, wo er bis dato noch wohnte. Ich nahm mir fest vor, mich davon nicht beeindrucken zu lassen. Aber nett war’s schon…

Auf den dritten wartete ich vergeblich. Drei Stunden nach dem geplatzten Termin schickte er eine Mail: “Sorry, hatte Stress mit meinem Chef und konnte deshalb nicht kommen.” Ich ärgerte mich trotzdem, schließlich hätte ich meine Zeit auch schöner verbringen können, als mit sinnlos auf ihn warten. Das ist mit Sicherheit auch ein Grund, weshalb viele WG-Anbieter die Besichtigungen abbrechen, sobald sie jemand passendes gefunden haben. Die Termin-Koordination ist zeitraubend und es ist wirklich blöd, wenn man bei schönstem Sonnenschein ins Schwimmbad könnte, der Hinderungsgrund dann aber nicht auftaucht.

Die vierte Bewerberin war super-nett. Allerdings hatte sie als künftiger Ersti noch keine Idee, wie sie ihr Studium und die Wohnung finanzieren sollte. Da konnte ich einfach nicht ruhigen Gewissens zusagen.

Nach Tag II und sieben Besichtigungen machten meine Stimmbänder schlapp. Es war nur noch so ein heiseres Krächzen möglich. Also gab’s von da an Tee statt Kaffee zu den Gesprächen. Das Wunder geschah an Tag III. Mitbewohnerin Nummer 1 gefunden. Und es war tatsächlich so: Es passte einfach. Mein Bauchgefühl jubilierte quasi.

Parallel dazu kamen immer mehr Anfragen. Da ich in der Anzeige geschrieben hatte, dass ich die Wohnung mit meinen künftigen Mitbewohnern gerne etwas farbiger gestalten würde, bekam ich sogar Fotos von Wandgestaltungen geschickt.

Auch nett. Machte es nicht einfacher, sich zu entscheiden. Tagelang grübelte ich, wie meine zukünftige WG aussehen sollte. Laut-lustige Mädels-WG? Eher ruhige Misch-WG mit Leuten nur über 25? Multikulti-WG mit Student aus dem Ausland?

Schließlich entschieden Mitbewohnerin 1 und ich uns für den Bewerber, der die schöne Tasse mitgebracht hatte. Bestechungs-Geschenke funktionieren also möglicherweise… ;) Wär ja aber auch zu schade, wenn er gar nichts mehr von seinem Geschenk gehabt hätte.

Der Termin für die Kennenlern-Party wird noch bekanntgegeben :)

PS: Die Stadt Darmstadt versucht immerhin, mehr Wohnraum für Studenten zu schaffen. An der Rheinstraße wird zum Beispiel bald ein neues Wohnheim eröffnet. Aber mal ehrlich, die Zimmer da sind zu teuer! 400 Euro aufwärts, welcher Student soll das bezahlen können?

Veröffentlicht unter wichtig. | Verschlagwortet mit , , , , , | 9 Kommentare

Sonne, Sand, Surfer und gaaaaaaanz viel Arbeit

Während ich dies hier schreibe, knirschen die Tasten meines Laptops erbärmlich. Dazwischen stecken nämlich Unmengen von Sand. Die lieben Körnchen stammen von Fuerteventura. Dort habe ich die letzten drei Wochen verbracht. Nein, nicht Urlaub. Arbeiten. Als Praktikantin im Medien-Team des Windsurfing & Kiteboarding World Cup 2011.

Um euch nicht zu langweilen, will ich nur kurz beschreiben, was ich da gemacht habe. Danach erzähle ich euch, was ich aus der Zeit auf der Kanaren-Insel gelernt habe.

Also: Meine Aufgabe war es, über die Surfer und Kiter zu schreiben, die bei dem World Cup gegeneinander antraten. Und das für Medien aus aller Welt, denn auch die Sportler kamen aus aller Herren Länder von Hawaii über die Türkei bis nach Australien. Dabei herausgekommen ist zum Beispiel der Artikel “Windsurfer aus Leidenschaft”, der in der Augsburger Allgemeinen erschienen ist. Alle anderen Texte von mir sind ohne Autorenzeile erschienen. Willkommen in der Welt der PR.

Um die Texte an die Redaktionen zu bringen, mussten all diese Redaktionen natürlich kontaktiert werden. Dazu durfte ich gefühlte zehntausend Telefonate führen. Mein linkes Ohr ist seitdem etwas platter. Aber dafür kenne ich jetzt unglaublich viele Medien in Deutschland und Österreich, von denen ich vorher nicht mal ahnte, dass sie existieren.

Unser Medien-Team bestand aus Print- und TV-Redakteuren, Fotografen, Filmern, Cuttern, einem Graphik-Designer und zwei Organisatoren. Arbeitszeit war von 9 Uhr bis etwa 18 Uhr. Ins Meer hab ich es in den 17 Tagen (ohne Pause!) immerhin ganze vier Mal geschafft. Nur braun werden hat nicht so richtig geklappt. So sah unser Arbeitsplatz übrigens aus:

 

 

 

 

 

 

 

 

Nun zu meinen Fuerte-Lektionen :)

I. Kakerlaken kann man fangen. Es ist nicht nötig, sie mit Eisspray, Gift oder Schuhen zu malträtieren. Dazu nehme man ein Glas und ein Blatt Papier. Wie bei Spinnen, Käfern und so auch. Man muss nur sehr viel schneller sein. Und Kakerlaken zertreten soll keine gute Idee sein, behaupteten zumindest meine Kollegen, weil dann die Eier von diesen süßen Tierchen im Zimmer landen und für seeeeehr viel Kakerlaken-Nachschub sorgen.

II. Windsurfing und Kiteboarding sind Sportarten, die viel mehr Beachtung finden sollten. Was diese Sportler an Sprüngen, Tricks und Manövern zaubern, hat mir oft den Atem stocken lassen.

 

 

 

III. Das Essen am Flughafen von Fuerteventura ist teuer und nicht unbedingt gut.

IV. Wenn du auf Fuerteventura einen Mietwagen nimmst und mehr von der Insel sehen willst, als die Küste, dann nimm einen Jeep! Die kleineren Fahrzeuge inklusive Fahrer werden bei Windstärken bis zu 90 Kilometer pro Stunde ganz schön durchgeschüttelt und auch die schönste Teerpiste endet in der Regel dann, wenn es spannend wird, nämlich dort, wo es in die Vulkanlandschaft hineingeht. Ich habe das mit diesem Wagen ausgiebig ausgetestet, der dafür aber eine fantastische Klimaanlage hatte:

 

 

 

 

 

 

 

V. Sonnenbrillen mit schmalem Rand sind nix für Fuerte. Da weht der Sand nämlich dran vorbei und direkt in die Augen. Doof, wenn man am Strand unbedingt was sehen will.

VI. Wasserstoffperoxid ist sehr gut geeignet, um Blasen an den Füßen in Schach zu halten. Die sammelt man nämlich schnell, wenn man täglich stundenlang Sand und Schuhe kombiniert. Aber verdünnen nicht vergessen!

VII. Nimm nicht deinen eigenen teuren Laptop mit an den Strand. Lieber irgendwo was ausleihen, als nachher nicht mehr gescheit tippen können und den Sand zwischen den Tasten herauskratzen.

VIII. Die spannendsten Fotos von Surfern in Aktion kriegt man, wenn man mittendrin ist. Deshalb hat sich einer unserer Fotografen immer wieder mit Neopren-Anzug und quietschgelbem Schutzhelm in die Fluten gestürzt. Mitten in der Wettkampf-Zone hat er dann seine Fotos geschossen. Hier ein Ergebnis von seinen Kamikaze-Trips:

IX. Es gibt Hotels, die sind so kinder-freundlich, dass sie keine Skrupel haben, beim Abendessen drei Stunden das gleiche Kinder-Zwergen-Lied zu spielen. Für die Kinder. Gequälte Minen von Erwachsenen werden vom Personal fröhlich lächelnd ignoriert. Ist schließlich Zwergen-Tag.

X. Frauen auf Fuerte gehen zum Tanzen auch dann gerne auf High-Heels, wenn der Tanzboden aus Sand besteht. Und die Röcke haben kurz zu sein.

XI. Die Landschaft von Fuerteventura ist wirklich bemerkenswert. Auf den ersten Blick mag die Vulkaninsel etwas karg aussehen, aber wenn man sich darauf eingestellt hat, kann man eigentlich nur noch staunen. Zum Beweis und zum Abschluss auch davon noch ein paar Bilder.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und wer nun noch nicht genug hat, der gehe auf die Internetseite des World Cups und klicke sich durch die Galerien. Außerdem gibt es da noch geniale Videos.

 

PS: Claus Döpelheuer hat mir netterweise noch ein Foto zur Verfügung gestellt, das hoffentlich zweifelsfrei beweist, dass ich auf Fuerte gearbeitet habe. Hier ist es:

 

 

 

 

 

 

Action-Fotos von Markus Adrian und Claus Döpelheuer 

Veröffentlicht unter wichtig. | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Schön bis seltsam

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Einige Eindrücke von einem Spaziergang auf der Rosenhöhe und in der Orangerie in Darmstadt – aufgenommen mit der Handy-Kamera. Die werden auch immer besser!

Veröffentlicht unter Bilder | Verschlagwortet mit , , , , , | 2 Kommentare

Passt nicht. Perfekt!

Diese Socken passen nicht zusammen. Das Schöne ist…

… sie sollen es auch nicht. Von Werk aus. Es steht ganz klar drauf: “3 single socks (that don’t match)”.

Fantastisch! Sozusagen perfekt für Menschen wie mich, die es trotz Socken-in der Waschmaschine-zusammenhalt-Klammern und Wäschenetzen-die-immer-verschollen-sind-wenn-ich-sie-brauche regelmäßig schaffen, passende Socke 1 von passender Socke 2 zu trennen.

Ich ahne, ordnungsliebende Menschen werden mir jetzt sagen: “Menschenskinder, stell dich doch nicht so an! Du wirst es ja wohl noch hinkriegen deine Socken beisammen zu halten”. Tu ich aber nicht. Dafür bin ich immer viel zu sehr mit irgendwelchen Text-Werkeleien beschäftigt.

Und nun stelle ich fest: Mindestens in den USA leben Seelenverwandte. Daher kommen diese wunderschönen Socken nämlich. Immerhin, farblich passen die Socken schon noch irgendwie zusammen. Und überall steht “lmm♥nyc” drauf. Aber sie sehen halt nicht exakt gleich aus.

Nun könnte es ein bisschen teuer werden, wenn ich mir ab sofort immer Socken aus den USA schicken lasse. Aber vielleicht schmeiße ich einfach mal alle meine alten Socken zusammen mit irgendeiner sehr färbenden Farbe in die Waschmaschine. Dabei dürften in etwa ähnliche Farbtöne herauskommen. Oder ich schreibe auf alle “lmm♥nyc” drauf. Mit Kuli. Und verkaufe das dann als Ausdruck meiner grenzenlosen Kreativität. Und hoffe, dass meine zukünftigen Arbeitgeber und sonstige Menschen, die wichtig für mich sein könnten, um Himmels willen nicht auf diese Stoffdinger an meinen Füßen achten. Oder… kennt jemand Medienhäuser, in denen nicht zusammenpassende Socken zum Dresscode gehören? Das wäre wiederum perfekt. :)

Veröffentlicht unter witzig. | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Wünschen für’s Gewissen

Gibt es eigentlich noch jemanden da draußen, der 1 Cent-Stücke einfach nicht liegen lassen kann? Ich weiß ja, Aberglauben, und eigentlich ging es da ursprünglich um Pfennige.

Aber wenn ich die Dinger liegen lasse, habe ich mindestens eine Tag lang ein schlechtes Gewissen. Wenn dir das Glück schon zwischen die Füße kommt, solltest du es doch wenigstens nicht einfach liegen lassen. Also aus der Not eine Tugend gemacht. Jetzt wünsche ich jedes Mal fleißig, wenn es wieder irgendwo kupfern blitzt.

Hat bestimmt auch schon mal funktioniert. Nur leider hab ich das nicht mitbekommen, weil ich, im Gegensatz zum Nicht-Aufheben, das Aufheben, beziehungsweise den Wunsch zum jeweiligen Cent direkt wieder vergesse.

Jetzt fliegen also an allen unmöglichen Stellen in meinem Zimmer so vergessene Münzen herum.

Damit mir das diesmal nicht passiert, wird das neueste Fundstück (Aral-Tankstelle, Darmstadt, Rheinstraße, 16. Juni 2011) hier dokumentiert. Foto folgt.

Und damit ihr auch was davon habt: Wer errät, was ich mir zu diesem Cent gewünscht habe, bekommt einen Kaffee im Zeitraum spendiert :)

 

vorläufiges Ersatzbild von muenzen.eu

Veröffentlicht unter wunderlich. | Hinterlasse einen Kommentar